Ertragsanteilvorschüsse Dezember 2021

(01.12.2021)


Von den aktuellen Dezember-Vorschüssen werden 75 Millionen Euro zum Zwecke der Rückführung der Sondervorschüsse einbehalten.

Nach den 150 Millionen Euro im Rahmen der November-Vorschüsse werden somit heuer 225 Millionen Euro der im 1. Halbjahr 2021 überwiesenen Sondervorschüsse an den Bund zurückgeführt. Die verbleibenden 275 Millionen Euro werden Anfang 2022 über drei bis vier Vorschuss-Monate seitens des Bundes einbehalten, sodass auch in den nächsten paar Monaten mit geringem (oder leicht negativem) länderweisen Wachstum (je nach Entwicklung der Grunderwerbsteuer) zu rechnen ist.

Minimale Erhöhung für Kärntner Gemeinden
Gegenüber den Dezember-Vorschüssen des letzten Jahres bilanzieren - neben Wien - lediglich die Tiroler und Kärntner Gemeinden mit einem leichten Plus und liegen damit etwas über dem mit 0,3 Prozentpunkten im Minus liegenden Bundesdurchschnitt (ohne Wien).

Zum Vergleichszeitraum des Jahres 2020 ergibt sich trotz Rückzahlung der Sondervorschüsse für die Gemeinden des Bundeslandes Kärnten für 2021 ein prognostiziertes Plus von 16,2 Prozent. Für das Jahr 2022 wird mit einem leichten Anstieg von rd. einem Prozent gerechnet.