Gemeinden sind auch in Ausnahmesituation für ihre Bürger*innen da

(23.03.2020)


Gemeinden sind auch in Ausnahmesituation für ihre Bürger*innen da 

Auch die Gemeinden müssen und mussten ihren Dienstbetrieb dem neuartigen Corona-Virus anpassen. Die Versorgung der Bürger*innen ist jedoch gewährleistet. Gemeindebund-Präsident Bgm. Peter Stauber dankt den Einsatzorganisationen, den Gemeinde-mandatar*innen und -mitarbeiter*innen für ihr Engagement zur Bewältigung der Situation und appelliert an die Bevölkerung: „Nur gemeinsam können wir, kann Österreich, kann Kärnten das Schlimmste verhindern und die gewaltigen Herausforderungen meistern.“ 

Die Welt, vor allem jedoch Europa befindet sich in einer absoluten Ausnahmesituation. Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus COVID 19 ist möglichst zu beschränken und die Absicherung der Kapazitäten des Gesundheitswesens sowie der Grundversorgung der Bevölkerung müssen oberste Priorität haben. 

Die Städte und Gemeinden haben den Kundenkontakt auf einen Notbetrieb heruntergefahren, stehen den Bürger*innen jedoch natürlich weiterhin zur Verfügung (bei Einkäufen, zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, bei der Kinderbetreuung, wenn die Eltern ihre Kinder selbst nicht betreuen können, bei der Wasserversorgung und der Müllentsorgung). „Was viele Gemeinden in den letzten Tagen und Wochen in dieser Ausnahmesituation organisiert haben, hat erheblich zur Aufrechterhaltung der Grundversorgung in den Gemeinden beigetragen.“, so Peter Stauber, Bürgermeister von St. Andrä und Präsident des Kärntner Gemeindebundes. 

Die Gemeinden und ihre Bürgermeister*innen sind Vorbild im Umgang mit der Krise. So greifen Verhaltensmaßregeln auch in den Kommunalverwaltungen und fahren viele Gemeinden einen zwei-Schicht-Betrieb, ermöglichen Telearbeit, halten eine Personalreserve für Notfälle zurück und sensibilisieren Mitarbeiter*innen in kritischen Infrastrukturen. Die Gemeinden und ihre Feuerwehren sind also weiterhin bestens gerüstet Zusätzlich sind die Gemeinden Multiplikatoren, damit wichtige Botschaften auch alle Bevölkerungsgruppen gut erreichen.  

Der Kärntner Gemeindebund dankt allen Mandatar*innen und Bediensteten sowie den Einsatzorganisationen für ihren guten Umgang mit dieser herausfordernden Situation und nutzt sein Netzwerk, um den Gemeinden beim Helfen zu helfen und offene Fragen zentral und so rasch wie möglich zu klären.

Entscheidend ist es neben der Arbeit des Bundes, des Landes, der Gemeinden und der Einsatzorganisationen für unser Gemeinwesen, dass sich jeder und jede Einzelne an die Spielregeln hält - bei sozialen Kontakten, bei der Hygiene, bei Abstandsvorschriften, bei Risikogruppen, Kindern, Eltern und Freunden. „Nur gemeinsam können wir, kann Österreich, kann Kärnten das Schlimmste verhindern und die gewaltigen Herausforderungen meistern.“, so Stauber abschließend.